Sie befinden sich hier: Startseite » St. Ludgerus Schapen » Aktuelles
veröffentlicht am 11.10.2026

Veränderungen auf dem Friedhof

Wer in diesen Tagen über unseren Friedhof geht, kann hier und da einige Neuerungen entdecken:

Neue Geräteständer aufgestellt
Die Schmiedegruppe des Heimatvereins hat in ehrenamtlicher Arbeit sieben neue Geräteständer angefertigt. Diese wurden in der vergangenen Woche direkt neben den Wasserzapfstellen aufgestellt und bereits mit den passenden Geräten bestückt. Der Kirchenvorstand bedankt sich ganz herzlich bei der Schmiedegruppe für diesen großartigen Einsatz und die handwerkliche Arbeit.

Der Kirchenvorstand bittet darum, die Geräte nach der Benutzung wieder ordnungsgemäß in die Ständer zurückzustellen, damit sie allen ordentlich zur Verfügung stehen.

Neues Tor in Planung
Und das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern: Die Schmiedegruppe hat erfreulicherweise auch die Erstellung eines neuen Tores an der Kirchstraße in Aussicht gestellt.

Neues Urnenreihenfeld angelegt
Um der gestiegenen Nachfrage nach Bestattungen in einem Urnenreihenfeld gerecht zu werden, wurde auf der ehemaligen Schwesterngrabstätte ein neues Urnenreihenfeld angelegt, das ausschließlich durch die Kirchengemeinde gestaltet und gepflegt wird. Die Bestattung erfolgt hier ausschließlich in Urneneinzelgräbern. Für die Beigesetzten wird ein einheitlicher Namensschriftzug oder Namenstafel auf einer Stele angebracht. Diese wird nach ihrer Fertigstellung bis spätestens Ostern 2027 aufgestellt.

Gestaltung und Symbolik der Urnengrabstätte

Die gemeinschaftliche Urnengrabstätte soll einen würdevollen Ort der Erinnerung schaffen, an dem die Themen Leben, Tod, Verbundenheit und Hoffnung gestalterisch miteinander verbunden werden.

Das zentrale Gestaltungselement der Anlage ist die aus Schotter angelegte Fläche in Form eines stilisierten Baumes. Der Baum steht seit jeher als Sinnbild für das Leben. Seine Wurzeln verbinden ihn mit der Erde, während Stamm und Krone dem Himmel entgegenstreben. Im Wechsel der Jahreszeiten wird zugleich der Kreislauf von Werden, Vergehen und neuem Leben sichtbar. So soll die Baumform daran erinnern, dass jedes menschliche Leben Teil eines größeren Kreislaufs ist.

Im Mittelpunkt des Baumes erhebt sich die achteckige Sandsteinstele. Sie bildet den sichtbaren Mittelpunkt der gesamten Grabstätte und stellt symbolisch die Verbindung zwischen Himmel und Erde sowie zwischen Leben und Tod dar. Während ihr Fuß fest mit der Erde verbunden ist, weist die aufrechte Form nach oben. Die in die vier größeren Seitenflächen eingearbeiteten Kreuze unterstreichen den christlichen Gedanken von Tod, Auferstehung und Hoffnung.

An der Stele werden die Namensplatten der hier beigesetzten Verstorbenen angebracht. Dadurch erhält jeder Verstorbene einen dauerhaft sichtbaren Platz innerhalb der

gemeinschaftlichen Anlage. Die Namen versammeln sich an einem gemeinsamen Mittelpunkt und bewahren die Erinnerung an die Menschen, die an diesem Ort ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Die umliegende Bepflanzung umschließt Baum und Stele und lässt die Grabstätte als lebendigen, sich im Laufe der Jahreszeiten verändernden Ort erscheinen. Die Gesamtgestaltung soll dabei nicht nur an Tod und Abschied erinnern, sondern ebenso Leben, Erinnerung und Gemeinschaft symbolisieren. Außerdem soll sie unsere christliche Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass unsere Verstorbenen durch die Auferstehung Jesu nicht in der Horizontalen verbleiben, sondern emporgehoben werden zum ewigen Leben.