Erstkommunion

"Tut dies zu meinem Gedächtnis", sagt Jesus beim Letzten Abendmahl zu seinen Jüngern. Und genau das tun wir in der Heiligen Messe, wenn wir Eucharistie (Danksagung) feiern.
Jesus kommt ganz nah zu den Menschen und will bei ihnen wohnen. Gleichzeitig erleben die Gläubigen Gemeinschaft untereinander und mit Jesus im gemeinsamen symbolischen Mahl.
Wie genau man sich das vorstellen muss, dass die Gaben von Brot und Wein gewandelt werden zum Leib und Blut Christi, ist schwer zu erklären. Diese Wandlung bleibt "Geheimnis des Glaubens", wie es im Hochgebet heißt, und somit ein Geheimnis, dem jeder einzelne im Laufe seines Lebens nur Stück für Stück auf die Spur kommt. 

Die Erstkommunionvorbereitung läuft in unserer Pfarreiengemeinschaft normalwerweise jahrgangsweise. Die SchülerInnen der dritten Klasse bekommen eine Einladung zur Vorbereitungszeit und können sich dann anmelden.
Der neue Jahrgang beginnt die Vorbereitung zumeist nach den Herbstferien. In den Wochen nach Ostern sind die Termine für die Erstkommunion in den verschiedenen Gemeinden.

  • am ersten Sonntag nach Ostern in Venhaus und Schapen
  • am zweiten Sonntag nach Ostern in Spelle (2020 wegen des Kirchenumbaus erst im Juni)
  • am dritten Sonntag nach Ostern in Lünne

Wenn Sie Fragen zur Erstkommunion Ihres Kindes haben oder gerne selbst als Jugendlicher oder Erwachsener zum ersten Mal das heilige Brot empfangen möchten, melden Sie sich bitte in unseren Pfarrbüros oder bei den Verantwortlichen des pastoralen Teams für die Erstkommunion.

  • Spelle: Rita Brüggemann, Katechetin
  • Schapen: Christin Völker-Gerd, Gemeindereferentin
  • Lünne: Andreas Robin, Gemeindereferent
  • Venhaus: Maria Kampel, Katechetin

 

Firmung

In den ersten Jahrhunderten nach Christus gehörten die Taufe und die Firmung zusammen. Getauft wurden nur Erwachsene, die ihren Glauben selbst bekennen konnten. Diesen wurde im Tauf-Gottesdienst auch die Firmung durch den Bischof gespendet. 
Bedingt durch die Kindertaufe und die Tatsache, dass das Gebiet, für das ein Bischof die  Zuständigkeit hatte, immer größer wurde und die Firmung nach wie vor dem Bischof vorbehalten blieb, wurden die Taufe und die Firmung getrennt und als zwei Sakramente gefeiert.

Die Firmung schließt durch die Besiegelung durch die Gnade Gottes mit dem Heiligen Geist die Taufe insoweit ab, dass sie erst in einem jugendlichen Alter gespendet wird, in dem die Gefirmten selbst Verantwortung für ihren Glauben und ihr Leben übernehmen können.

In unserer Pfarreiengemeinschaft werden die SchülerInnen der neunten Klasse jahrgangsweise zur Firmvorbereitung eingeladen. Nach der Vorbereitungszeit wird die Firmung durch den Bischof oder einen vom Bischof beauftragten Priester (Domkapitular, Jugendseelsorger, Generalvikar...) gespendet.

Wenn Sie Fragen haben oder als Erwachsener die Firmung empfangen möchten, melden Sie sich im Pfarrbüro oder bei Gemeindereferent David Quaing, der für die Firmvorbereitung der Jugendlichen in der Pfarreiengemeinschaft zuständig ist.