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veröffentlicht am 25.09.2020

Gräbersegnung, Martinsumzug, Advent und Weihnachten

Aktuelle Regelungen

Auch wenn an vielen Stellen die Auflagen deutlich lockerer geworden sind, bleiben die Regelungen für kirchliche Zusammenkünfte nach wie vor sehr streng, wie beim Vergleich mit Sportvereinen, Kohorten in der Schule u. ä. sehr deutlich wird.

Die Auflagen, die bei uns in der Pfarreiengemeinschaft umgesetzt werden müssen, kommen vom Land Niedersachen und dem Bistum Osnabrück. Verantwortlich mit den Coronamaßnahmen umzugehen, heißt, diese einzuhalten, um Schlimmeres zu verhindern. Das gilt auch dann, wenn manche Vorgabe anfragbar und zeitweise untragbar erscheint.

Wie und dass das möglich ist, wird und wurde bei den acht Erstkommunionfeiern der Pfarreiengemeinschaft deutlich, die schöne Feste waren bzw. sind.  Und es wird letztlich bei jeder Versammlung zum Gottesdienst oder in den Gemeindehäusern deutlich: Trotz Einschränkungen entsteht eine neue Normalität, in der Manches wachsen kann, was vorher nicht denkbar schien. Es darf unter keinen Umständen darum gehen, eigene Entscheidungen und eigene Lockerungen umzusetzen, die sich durch den Vergleich mit Gastronomie, Kultur o. ä. nahelegen könnten.

Die Niedersächsische Verordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat schon lange in seiner jeweils gültigen Fassung einen eigenen Teil zur Religionsausübung, der diesen klar regelt, und der Krisenstab des Bistums ist bemüht, Möglichkeiten einzuräumen, die vertretbar und verantwortbar sind.

 

Religiöse Veranstaltungen unter freiem Himmel und rund um Weihnachten

Da bei allen (auch religiösen) Veranstaltungen unter freiem Himmel alle Teilnehmer sitzen müssen, sind die Martinsumzüge nicht möglich, wie bereits in den letzten Pfarrnachrichten bekannt gegeben wurde.

Von Seiten des Bistums wird zeitnah ein Arbeitspapier erwartet, das z. B. das Totengedenken bzw. die Gräbersegnung behandelt. In einem anderen Papier geht es schon jetzt um Anregungen für die Advents- und Weihnachtszeit.

Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass die Regeln für öffentliche Gottesdienste sich bis Weihnachten nicht deutlich verändern könnten. Deshalb denken die vier Pfarrgemeinderäte schon jetzt intensiv darüber nach, wie die gottesdienstliche Feier der Advents- und Weihnachtszeit bei uns geschehen kann.

Sobald dazu etwas feststeht, werden wir das selbstverständlich bekannt geben.

 

Bitte achten Sie auf sich und die Mitmenschen!

In jedem Fall möchten wir noch einmal darum bitten, die Sicherheitsabstände in den Bänken und auf den Verkehrsflächen bei gottesdienstlichen Versammlungen streng einzuhalten.
Auch wenn es in Einzelfällen Probleme gab, allen, die wollten, in der Kirche Platz bieten zu können, zeigt das ganz positiv, dass sich wieder mehr Menschen in die Kirchen trauen, was sehr zu begrüßen ist. Das darf aber nicht dazu führen, dass Leute sich über die Anweisungen der Ordnungsdienste hinwegsetzen, die um die Einhaltung der Schutzmaßnahmen bemüht sind und ohne die wir keinen Gottesdienst feiern könnten.

In jedem Fall kann es nicht darum gehen, Grenzen zum eigenen persönlichen Nutzen zu übertreten oder nachlässig zu werden. Wir haben in unserer Gegend das Glück, dass insgesamt wenige Corona Kranke und Tote zu verzeichnen sind. Das liegt auch daran, dass Menschen nachteilige Regelungen angenommen haben, um für die Gemeinschaft etwas Gutes zu bewirken.

Bitte nehmen Sie die Beschränkungen, mit der wir im kirchlichen Leben derzeit zu tun haben, an und helfen dadurch den Verantwortlichen auf verschiedenen Ebenen, den Ordnungsdiensten und allen, sicher und unbeschadet durch die nächste Zeit mit Corona zu kommen.
Vielen Dank!               

Pastoraler Koordinator Dominik Witte